Krefelder Citykirchenpfarrer Falk Schöller übernimmt Vorsitz
Neuer Vorstand der ACK Krefeld und Meerbusch gewählt
Krefeld/Meerbusch – Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Krefeld und Meerbusch hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Dem Gremium gehören künftig Bettina Steinhaus (Vorstandsmitglied der Evangelischen Allianz und Vertreterin der Adventgemeinde), Werner Batzke (ehemaliger Direktor des Krefelder Amtsgerichts und Vertreter der Mennonitengemeinde), Günter Draken (Pastoralreferent und Geschäftsführer der Katholikenräte Krefeld und Kempen-Viersen) sowie Falk Schöller (Citykirchenpfarrer des Evangelischen Gemeindeverbands Krefeld) an. Schöller wurde zum Vorsitzenden gewählt.
„Die ACK ist in den vergangenen Jahren enger zusammengewachsen und zugleich sichtbarer geworden. Daran möchten wir anknüpfen“, sagt Falk Schöller. „Unser Ziel ist es, das Miteinander der Kirchen und christlichen Gemeinschaften in Krefeld und Meerbusch weiter zu stärken und gemeinsam in die Stadt hineinzuwirken.“
Die bisherige Vorsitzende, Superintendentin Dr. Barbara Schwahn, sowie Hans-Jochen Hofer, Vorsitzender des Katholikenrats in der Region Krefeld, schieden turnusgemäß aus dem Vorstand aus. Die Satzung der ACK Krefeld und Meerbusch sieht nach zwei Amtszeiten von jeweils zwei Jahren einen Wechsel vor. Ebenfalls verabschiedet wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Josef Afrem-Barsom und Klaus-Norbert Kremers. Die ACK dankt allen Ausgeschiedenen ausdrücklich für ihr langjähriges Engagement und ihre prägende Arbeit.
Im Rückblick wurde deutlich, wie stark sich die ACK Krefeld und Meerbusch in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat. Ihr öffentliches Auftreten ist heute zugleich verbindlich und professionell. Die Zusammenarbeit mit der Stadt, der Evangelischen Allianz sowie mit Mitgliedern, Gastmitgliedern und Gästen wurde kontinuierlich ausgebaut. Besonders hervorgehoben wurde die gewachsene Gesprächs- und Begegnungskultur, die es ermöglicht, auch ehemals trennende theologische Fragen offen anzusprechen.
„Gerade in einer vielfältigen Stadtgesellschaft ist es wichtig, dass wir als Kirchen im Gespräch bleiben, auch über Unterschiede hinweg“, betont Schöller. „Wir wollen sichtbar machen, was uns verbindet und wie der christliche Glaube Menschen stärkt.“
Der neue Vorstand knüpft an diese Entwicklung an. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Vertiefung des gemeinsamen Selbstverständnisses der ACK als Gemeinschaft.
Ein besonderer Höhepunkt im laufenden Jahr ist die Beteiligung am Krefelder Wallgang sowie am Gottesdienst am Neumarkt am Samstag, 29. August. Unter dem Leitwort „Glaube findet Stadt – gemeinsam statt einsam“ gestaltet die ACK diesen Tag gemeinsam mit der Evangelischen Allianz.
„Mit diesem Tag wollen wir zeigen, dass Glaube verbindet und konkret hilft“, so Schöller. „Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Zusammenhalt und Unterstützung in herausfordernden Lebenssituationen.“
