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Fahrt ins Glück: „Einfach heiraten“ im historischen „Blauen Enzian“

Unter dem Motto „Fahrt ins Glück“ laden wir Sie ein, am Freitag, den 26.06.2026 Ihre Liebe zu feiern. Ganz gleich, ob Sie sich segnen lassen oder kirchlich heiraten möchten: In der liebevoll geschmückten historischen Straßenbahn Linie 1 „Blauer Enzian“ wird aus einer Fahrt durch die Stadt, ein gemeinsamer Weg, der unter Gottes Zusage steht.
Egal, ob Sie schon lange verheiratet sind und sich noch einmal bewusst unter Gottes Segen stellen möchten, ob Sie spontan „Ja“ sagen wollen oder Ihre Partnerschaft feiern – steigen Sie ein! Ihre Fahrt ins Glück beginnt um jeweils 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr an der Haltestelle Rheinstraße. Alternativ gibt es darüber hinaus um 17, 17.30 Uhr und 18 Uhr zusätzliche individuelle Trau- und Segensgottesdienste in der Alten Kirche (neben dem Schwanenmarkt).
Für einen reibungslosen Ablauf der Fahrten mit dem „Blauen Enzian“ ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Für die Segnungen und Trauungen in der Alten Kirche können Sie auch ganz spontan vorbeikommen. Melden Sie sich einfach über nebenstehenden QR-Code an oder unter www.evangelisch-in-krefeld.de Hier finden Sie auch alle weiteren Infos rund um „Einfach heiraten“.

Ökumenischer Gottesdienst am Vorabend des CCSD

Freitag, 14. August, 18 Uhr, Alte Kirche
Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung – für eine bunte Vielfalt: deswegen gehen jedes Jahr beim CCSD auf die Straße. Der Crefelder Christopher Street Day (CCSD) ist ein Zeichen für die wunderbare Vielfalt, mit der alle Geschöpfe zusammenleben dürfen. Dieses Jahr findet der CCSD am Samstag, 15. August statt.

Seit vielen Jahren wird am Vorabend ein Gottesdienst gefeiert: Christ*innen feiern Gott dafür, dass er die Welt, die Menschen und Tiere so wunderbar vielfältig geschaffen hat. „Ich danke dir, dass ich so wunderbar gemacht bin. Das erkennt meine Seele“, so steht es im Psalm 139. In diesem Jahr geht es um die Aufforderung Jesu: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!“ Es ist oft ein mühsamer Weg, sich selbst zu lieben – wer sich von Gott bedingungslos geliebt weiß, findet oft auch zur Selbstliebe einen guten Zugang. Der Weg, andere Menschen zu lieben, und aus der Liebe das Miteinander zu gestalten, ist oftmals steinig und mit vielen Hürden verbunden. Aber wenn es gelingt, geht es besser – in einer bunten, offenen, liebenswürdigen Gesellschaft.

Gemeinsam mit dem Krefelder CSD-Verein, Menschen von together, der offenen Jugendarbeit und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Krefeld wird der Abend in guter ökumenischen Zusammenarbeit vorbereitet und gestaltet. Eingeladen sind alle, die sich für ein buntes Miteinander in Krefeld einsetzen und die ihre eigene Orientierung als gewollt und geliebt feiern wollen. Uns allen ist klar: Solidarität ist der Weg zum Frieden. Deswegen setzen wir uns auch als Kirchen und Religionsgemeinschaft für die bunte Vielfalt in Krefeld ein. Herzliche Einladung.

FRAGIL – Kunst als Lebensdeutung

Freitag, 5. Dezember, 19 Uhr, Alte Kirche

Künstlergespräch und Podiumsdiskussion

Die Künstlerin Wally Althof, wap-art, zeigt in der Alten Kirche Krefeld bis zum 19. Dezember 2025 Bilder und Werke unter dem Motto „FRAGIL“. „Unser Leben ist ein vergängliches, von Rissen gezeichnetes Dasein in der Welt – und doch gibt es ein Hoffen und Sehnen, dass das Leben gehalten und getragen wird“, ist Citypfarrer Falk Schöller überzeugt, der die Künstlerin zur Ausstellung in die Kirche eingeladen hat. „Kunst und Kirche, Materie und Geist, Mensch und Gott treten in eine besondere Beziehung, die die Besucher*innen entdecken und erleben können.“

Bei einem Künstlergespräch mit anschließender Podiumsdiskussion wird diese Beziehung am Freitag, 5. Dezember, 19 Uhr, in der Alten Kirche ausgeleuchtet. Susanne Rademacher, Rheinische Post, setzt einen ersten Impuls, Wally Althoff nimmt uns in die Technik ihrer Kunst hinein, Falk Schöller stellt in einem musikalisch inspirierenden Gottesdienst bereist ab 18 Uhr Beziehungen und Bezüge her.

Herzliche Einladung.

Reformationstag 31. Oktober 2025

„Dem Volk aufs Maul schauen“, das hat Martin Luther gemacht.
Seine Sprache wurde so lebendig, zupackend, lebensnah.
Und das Evangelium verbreitete sich wie ein Lauffeuer durch das Land:
Gott schenkt euch Glauben. Gott stärkt euch in Jesus Christus. Gott lässt sich in der Bibel finden.
Ganz einfach.
„Es weiß, gottlob, ein Kind von sieben Jahren, was die Kirche sei.“
Das galt zu Luthers Zeiten noch.
Heute sind Glaube, Kirche, Religion nicht mehr selbstverständlich.
Deswegen müssen wir neu von Gott reden, einfach in doppelter Hinsicht.
 
Vor 80 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg ermordet.
Er hat uns die „nicht-religiöse Interpretation biblischer Begriffe“ aufgegeben, hat selber intensiv darum gerungen, 
Gott neu zur Sprache und einfach ins Tun zu bringen. In düsterer Zeit, unter Einsatz seines Lebens.
 
Wir wollen dieses Jahr am Reformationstag uns der Aufgabe stellen, einfach von Gott zu reden.
Im Gottesdienst wird Bonhoeffers Glaubensbekenntnis zur Sprache kommen, und Konfirmandinnen und Konfirmanden.
Der Evangelische Gemeindeverband zeichnet Menschen aus, die unter uns einfach von Gott reden und sich für Gottes liebste Sache, den Mitmenschen, einsetzen.
Prof. Dr. Ralf Wüstenberg wird uns einen Impuls geben – Dietrich Bonhoeffers Ansätze auf unsere heutigen Herausforderungen beziehen.

Ralf K. Wüstenberg wurde 1965 geboren und ist Professor für Evangelische Theologie mit den Schwerpunkten systematische und historische Theologie an der Universität Flensburg. Er lehrte er an den Universitäten Kapstadt, New York City und Cambridge. Von 2003 bis 2005 war er Domprediger am Berliner Dom und ist dort seit 2018 ständiger Gastprediger.

Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Friedenskirche und wird von Citykirchenpfarrer Falk Schöller, Pfarrerin Dr. Ines Siebenkotten und der Krefelder Citykantorei unter Leitung von Christiane Böckeler gestaltet.
Um 19 Uhr gibt es Ehrung, Impuls und Empfang im Kulturpunkt.